Nationalsozialismus

Mit Flemo haben die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen über das besprochene Unterrichtsthema wiederholt, vesprochen und vernetzt. Die Aufgabenstellung war denkbar einfach: „Stelle das Unterrichtsthema „Deutschland unter nationalsozialistischer Herrschaft“ in einer Vierergruppe mit Hilfe der Flemo-Boxen und eurer Aufschriebe dar. Obwohl die Klasse vorher noch nie mit Flemo gearbeitet hat, ließen sich die Schülerinnen und Schüler schnell darauf ein, da das Material sehr ansprechend und anregend ist.

Die echte Stärke der Flemo-Box zeigte sich für mich in folgenden Beobachtungen:Da wirklich alle etwas an den Bildern mitmodelliert haben, mussten die Jugendliche sich über das Thema unterhalten. Da gab es Erklärungen, Ergänzungen, Widersprüche, die geklärt werden konnten und vor allem neue Sichtweisen auf Einzelaspekte. Weiter entstand aus dem Wissen der Schülerinnen und Schüler ein Gesamtbild mit Zusammenhängen und Verbindungen. Außerdem, und das finde ich persönlich den größten Gewinn, konnten alle Schülerinnen und Schüler auf ihrem Niveau arbeiten. Bei einigen Gruppen kamen recht komplexe Bilder heraus, bei anderen eher einfache und übersichtliche Bilder. Diese Art der Differenzierung schafft kein Arbeitsblatt.

40 Minuten nach Ausgabe der Flemo-Boxen gab es noch eine Vernissage, bei der die Bilder kurz vorgestellt wurden. Das Einräumen der Boxen dauerte 10 Minuten, danach waren diese wieder einsatzbereit. Alle Schülerinnen und Schüler freuen sich auf den nächsten Einsatz von Flemo. 

Gewissen

Flemo wurde hier in einer 8. Realschulklasse im Fach Religion eingesetzt. Die Flemoaufgabe stand ziemlich am Beginn der Unterrichtseinheit. Nach einer kurzen Einführung ins Thema, in der es um Gewissensentscheidungen in verschiedenen Situationen ging, lautete die Aufgabe „Stellt das Thema Gewissen mit den Materialien aus der Flemo-Box dar.“

Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten in Vierergruppen und waren sofort begeistert bei der Sache. Es war faszinierend, wie gut sie auf diese kreative Herausforderung ansprachen und zu welch vielfältigen Ergebnissen sie kamen. Der Reiz mit Flemo zu arbeiten war für die Klasse sehr hoch. In dieser Altersgruppe erzählen die Darstellungen oft Geschichten und sind seltener abstrakt. Nach ca. 30 Minuten waren die Ergebnisse fertig. Anschließend blieb immer ein Schüler oder eine Schülerin beim Kunstwerk der Gruppe, die anderen betrachteten die Ergebnisse der anderen Gruppen, wo die Flemodarstellung jeweils von dem dagebliebenen Gruppenmitglied erklärt wurde. Damit der Abbau der Kunstwerke weniger weh tat fotografierte ich die Ergebnisse.

In der darauffolgenden Stunde bekam alle ein Foto des Kunstwerkes der eigenen Gruppe mit der Aufgabe, das Bild nochmal wie eine Museumsführerin oder ein Museumsführer bei einer Ausstellung schriftlich zu erläutern.

Urs Stucki vom Eidgenössischen Hochschulinstitut Bern stellt auf der schweizer Homepage freundlicherweise seine Erfahrungen mit Flemo zur Verfügung.

 

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